KAISERSLAUTERN IST BUNT – NICHT BRAUN
für VIELFALT und TOLERANZ

Kein Nazi-Aufmarsch in Kaiserslautern

“Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten,
gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

(Martin Niemöller )

Vor 76 Jahren, am 2. Mai 1933, wurde mit der Erstürmung der Gewerkschaftshäuser die legitime Vertretung der deutschen Arbeitnehmer brutal zerschlagen und Gewerkschaftsfunktionäre eingekerkert, gefoltert und ermordet. Nur drei Monate, nachdem die Macht in Deutschland an die Nationalsozialisten ausgeliefert worden war, gehörten die Gewerkschaften mit ihren Repräsentanten ebenso wie die demokratischen Parteien und Politiker zu den ersten Opfern des Naziterrors. Zielstrebig und gründlich zerschlug das NS-Regime die Arbeiterbewegung. Freie und unabhängige, der Demokratie verpflichtete Gewerkschaften hatten im NS-Staat keinen Platz. Nazis verschleiern und leugnen, dass Hitlerdeutschland allein verantwortlich ist für die generalstabsmäßige Vernichtung der Juden und das Elend des zweiten Weltkrieges mit Millionen ziviler und militärischer Opfer.

NPD und andere rechtsextremistische Gruppen missbrauchen das demokratische Demonstrationsrecht zur Schürung von Hass und Gewalt, um ihre menschenverachtenden Hetzparolen zu verbreiten und diese salonfähig zu machen. Den Nazis geht es nicht um ein friedliches Zusammenleben in einer demokratischen und freien Gesellschaft, sie wollen ein faschistisches Regime wie in den Jahren 1933 bis 1945. Am 2. Mai werden in einem breiten Bündnis für Vielfalt und Toleranz, Gewerkschaften, Parteien und politischen Gruppierungen, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Vereine und Initiativen gemeinsam den Nazis entschieden entgegen treten.

Gemeinsam rufen wir die Bevölkerung von Kaiserslautern am 2. Mai auf zur:

DEMONSTRATION
Treffpunkt: Platz vor der Stiftskirche, 10:00 UHR
Abschlußkundgebung: “Bosch Platz”
Nähe Polizeipräsidium, ehemalige Fa. Bosch
ab 11:00 Uhr

Kein Fußbreit für Nazis und Faschisten!!!
Keine Stimme für Nazis bei Wahlen!!!

v.i.S.d.P.: DGB-Westpfalz, Michael Detjen

mehr Infos: 2mai.blogsport.de
Kontakt: kaiserslautern@dgb.de; 2maikl@web.de; afr@gmx.info; vvn-bda-kl@gmx.de

UnterstützerInnen:
DGB, IG BAU, IG BCE, GdP, GEW, IG Metall, NGG, TRANSNET, ver.di, ver.di Landeserwerbslosenausschuss RLP/ Saar; Dr. Klaus Weichel, Oberbürgermeister; Dr. Susanne Wimmer-Leonhardt, Bürgermeisterin; Joachim Färber, Beigeordneter; Antifaschistischer Ratschlag KL; VVN-BdA KL; Bündnis90/ DIE GRÜNEN KL, Stadtratsfraktion, DIE GRÜNEN RLP, GRÜNE Jugend RLP; DIE LINKE RLP, DIE LINKE KL; Alexander Ulrich, MdB; SPD Stadtverband KL, Stadtratsfraktion, Gustav Herzog, MdB, Jusos RLP, Jusos Pfalz, Jusos KL; Jugendvertretung KL; Greenpeacegruppe KL; amnesty international KL; KAB Morlautern, Kolpingfamilie KL-Zentral, Gruppe „Pro Menschenrechte“; Norbert Thines; Stefan Kuntz, 1.FCK; TuS 04 Dansenberg, Franz Rheinheimer, Ortsvorsteher; Naturfreunde KL; Ev. Jugend der Pfalz, Landesjugendpfarramt; FWG – KL e.V; Kulturkollektiv e.V; kath. Pfarrverband KL, Norbert Kaiser; Michael Lehnert, Vizepräsident HWK Pfalz; SV Wiesenthalerhof;
Widerstandsgruppe Worms-Wonnegau (w-worms.de), ESG KaiserslauternEckart Stief, Grüne Jugend RLP, DKP Bezirk Rheinland- Pfalz, Anderslautern-Red., Walfried Weber, Vorstandsvorsitzender der LEBENSHILFE e.V.; Ruth Leppla, MdL (SPD) ; Bike for Peace and New Energies e.V.; NoNazisInBad – Antifaschistische Gruppe Baden-Baden, Friedensinitiative Westpfalz FIW.(Stand 28.04.)

Bündnisaufruf zum download:
Buendnisaufruf.pdf